Demons in my mind

Ich stehe hier, blicke in den Abgrund. Es ist alles zu spät. Niemand wird mich noch retten können. 


Was hast du schon erreicht? Verlierer. Loser. 


Die Nähe anderer Menschen tut mir weh. Es schmerzt, ein Mensch sein zu müssen, der ich eigentlich gar nicht bin. Schauspielerei. Den ganzen Tag. 


Geht es dir gut? - Natürlich. Was anderes wollt ihr doch gar nicht hören. 


Erst wenn ich allein bin bröckelt die Fassade und das wahre Ich, dieses Monster, kommt zum Vorschein. Tränen, Trauer und Hass. Unendlicher Selbsthass. 


Spring doch du feige Sau. Hinterher trauern sie alle, aber davor kümmert sich jeder nur um seinen Kram. 


Einen Schritt näher, die ersten Kieselsteine rollen in die Tiefe der Schlucht. Wie es wohl ist zu sterben? Wird es mehr schmerzen als die Gegenwart? 


Da bist du. Immer in meinem Kopf. Ich hatte gehofft, dass du mich retten kannst. Aber es war dir zu beschwerlich. Ich bin zu anstrengend... 


Mein Körper bewegt sich. Kleine Schritte in die hoffentlich richtige Richtung. 


Doch immer noch bist du dauernd in meinem Kopf. Dein Lächeln, deine wunderschönen Augen. Soll ich weiterleben, für dich? Gibt es noch eine Chance für uns?


Muss ich mich selber retten vor den Dämonen in meinem Kopf? Wieso kann mich keiner aus dieser Hölle holen? 

Wo ist der Prinz auf seinem verdammten Ross? 


Märchen gibt es nicht. Nicht für dich. 


Sei stark. Du kommst auch allein zurecht. Rette dich. 


Und wieder trete ich vom Abgrund zurück. Habe es erneut geschafft ins Leben zu finden. Mich positiv zu entscheiden. 


Was wenn ich es irgendwann nicht mehr kann? 

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